Facebook und Twitter

Januar 13, 2010

Nach langem, langem, sehr langem Überlegen habe ich mich letztlich doch dazu durchgerungen, dem wahrscheinlich größten und verbreitetsten sozialen Netzwerk beizutreten. Facebook.

Meine Einstellung zu Facebook war beziehungsweise ist… ambivalent. Facebook ist natürlich unzweifelhaft eine riesige Farm, was so gar nichts mit Farmville zu tun hat (wo ich übrigens ganz sicher nicht mitmachen werde). Facebook ist eine Datenfarm. Das Geschäftsmodell, wenn es denn zukünftig einmal finanziell lukrativ sein wird, basiert auf dem massenhaften Sammeln von Daten der Benutzer. Die User werden transparent, zur Zielgruppe und zum Forschungsobjekt. Dazu kommt, daß gerade von Facebook immer wieder Stimmen zu hören sind, die der ohnehin bedrohten Privatsphäre im Netz, offen wenig Bedeutung beimessen. Es bleibt ein leicht übler Nachgeschmack – wenigstens bei mir.

Aber das Konzept ist gut und klingt sinnvoll.

Und wenn ich schon auf Facebook bin, dann kann ich gleich die ganze Distanz gehen und auch noch @hpgauster auf twitter sein, und die beiden Accounts konsequenterweise miteinander verknüpfen. Das funktioniert übrigens erstaunlich gut, nach kleineren Problemen (lies: schweren Gefechten) zu Beginn.

Es ist übrigens erstaunlich, wie schnell mich Leute, denen ich nichts von all dem erzählt hatte, gefunden und zum Freund gemacht hatten. Und jetzt, wenige Tage später, herrscht schon einiges Leben. Das Konzept ist scheinbar wirklich gut und funktioniert.

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posted in Web & Kommunikation by Hans-Peter

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